KIRCHENGEMEINDE IDENSEN/MESMERODE

Neuigkeiten unserer Gemeinde

Wer erkennt es – Dezember 2018

Ein neuer Monat und ein neuer, englischsprachiger Popsong, der mehr oder weniger elegant automatisch übersetzt wurde. Ein Lied, dass gerade in der Weihnachtszeit oft im Radio gespielt wird.

Hier der Text:

Die Weihnachtszeit ist herangebrochen, es gibt keinen Grund Angst zu haben
Zur Weihnachtszeit lassen wir das Licht herein und verbannen die Schatten
Und in unserer Welt des Überflusses können wir ein freudiges Lächeln verbreiten
Umarme die Welt zur Weihnachtszeit

Aber sprich ein Gebet, um für die Anderen zu beten
Zur Weihnachtszeit ist das schwer, aber wenn du Spaß hast
Gibt es eine Welt direkt vor deiner Tür
Und das ist eine Welt des Kummers und der Angst
Dort ist das einzige fließende Wasser jenes der bitteren Tränen, welche von brennenden Augen vergossen werden
Und die Weihnachtsglocken, die dort erklingen
Sind die dröhnenden Glockenschläge des Verderbens
Nun, heute Nacht, danke Gott dafür, dass es sie getroffen hat und nicht dich

Und dieses Jahr wird es keine weiße Weihnacht in Afrika geben
Das größte Geschenk das sie dieses Jahr bekommen, ist das Leben
Wo nichts jemals wächst, kein Regen oder Fluss fließt
Wissen sie überhaupt, dass die Weihnachtszeit angebrochen ist?

Für euch gilt: Erhebt das Glas für alle
Für sie gilt: Unter dieser brennenden Sonne
Wissen sie überhaupt, dass die Weihnachtszeit angebrochen ist?

Ernährt die Welt(bevölkerung)
Ernährt die Welt(bevölkerung)

Ernährt die Welt(bevölkerung), lasst sie wissen, dass die Weihnachtszeit angebrochen ist
Und ernährt die Welt(bevölkerung)
Lasst sie wissen, dass die Weihnachtszeit angebrochen ist
Und ernährt die Welt(bevölkerung)
Lasst sie wissen, dass die Weihnachtszeit angebrochen ist
Und ernährt die Welt(bevölkerung)
Lasst sie wissen, dass die Weihnachtszeit angebrochen ist…

Hervorgehoben wird in dem Lied der Gedanke: Weihnachten geht es dir gut, denk an die hungernde Weltbevölkerung in dieser Zeit. Dieses Jahr hat die Aktion „Brot für die Welt“ die 60. Aktion. Ein sehr langer Zeitraum, und auch schon damals galt: Denke global, denke an alle. Aber auch an die Nächsten „direkt vor deiner Tür“ ist zu denken, denen es nicht so gut geht.

Das Lied fordert zum einen auf, für andere zu beten.

Beten kann so schwierig und so einfach sein, aber es ist eine Zeit der Stille und des „Zu sich selbst Kommens“. Und es ist ein Weg, mit Gott Kontakt aufzunehmen, ihn zu bitten, für sich und für andere.

In Lukas 11,1 heißt es: „Und es geschah: Jesus betete einmal an einem Ort; als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger beten gelehrt hat!“. Daraufhin hat Jesus den Jüngern das Vaterunser beigebracht. Das Vaterunser lernen die Kinder schon in der Grundschule, es ist einfach, dieses zu sprechen, da es eine klare Struktur und deutliche Sprache hat. Meist ist es schwieriger, eigene Gedanken in einem Gebet zu formulieren. Aber je häufiger man es versucht, wird man feststellen, es geht immer leichter. Und Gott braucht keine gut ausgedrückten Worte.

Aber das Lied will noch mehr. Es fordert auf, die Hungernden in Afrika zu ernähren. Dies ist sicher nur ein Beispiel, ein weiteres: an die Obdachlosen vor unseren Türen, die gerade im Winter frieren und hungern sollte auch gedacht werden. Und nicht nur gedacht – geholfen. Das kann durch Spenden geschehen oder aber auch direkt den Menschen angehen. Warum den Frierenden auf der Straße keine heiße Suppe oder eine Decke für die Nacht geben. Noch viel wichtiger aber umso schwerer beim ersten Mal: warum nicht mit ihnen sprechen und ihm zuhören?

Ich kann noch viele Beispiele finden, bei dem ein Christ seinem Nächsten helfen kann; dem Nachbarn, der krank ist; dem Kind, dass sich verlaufen hat; dem älteren Bekannten, der es nicht mehr zum Einkaufen alleine schafft; und noch vieles mehr.

Und neben der aktiven Hilfe – Zuhören, ins Gespräch kommen, ggf. auch miteinander beten. Nicht nur in der Weihnachtszeit ein guter Ansatz. Und wie heißt es so schön: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

Und? Wer hat das Lied erkannt? War diesmal gar nicht so schwer, oder? Richtig: „Do they know it´s Christmas?“  von Band Aid aus dem Jahr 2014.

Ich wünsche allen eine gesegnete und besinnliche Weihnachtszeit.

geschrieben von Kirsten Gutleben

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